011.08.09|Gedichte|Gedichte|
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von Ernst Reiter, Prien
A Kletznloawei bringt a Stück
Vagangnheit uns her,
vabindt den Wunsch für recht vui Glück
vui Freid und Liab no mehr.
Durch all de Kraft, de drinna steckt,
in so anm Loawei Brot,
do wern de Geista grod so gweckt,
de eiwendig ma hod.
Des guade Grüchei und der Duft,
des 's Kletznbrot vabreit,
der liegt heut in da Stubnluft,
auf daaß da Glust recht steigt.
's valiabte Maadl schiabt no heut
seinm Buam a Loawei hi, recht gschwind,
weil sie eam d'Liab damit bedeut und wünscht,
daaß d'Fruchtbarkeit net schwindt.
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