Und wieda kimmt de staade Zeit

011.08.09|GedichteFacebook
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von Ernst Reiter, Prien

Und wieda kimmt de staade Zeit,
im Hof, in Woid und Faid,
wia ma sich auf de Ruha do gfreit,
und drauß, do werds iatzt koid.

Des is de Zeit für d' Stubnhocka,
zua Einkehr, zum Sinniern.
Ma laßt sich ungern außelocka,
denn drauß, do daads oan friern.

Des Bastlzeug werd viaragraamt,
manch oana musiziert,
a andra, wenn er net grod traamt,
sich in anm Buach valiert.

Gern liest Romane ma und Gschichtn,
ma liest de Kinda gern wos via,
gar mancha duad aa selba dichtn,
dem gehts na grod aso wia mir.

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