011.12.09|HilfsaktionFacebook
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Attel - Schon einmal haben unsere Leser den Betreuten in der Stiftung Attl großzügig geholfen. Mit der Weihnachtsspendenaktion 1999 wurde unter dem Motto "Zwölf Quadratmeter zum Leben" der finanzielle Grundstock gelegt für einen behindertengerechten Umbau des alten Klostergebäudes - eine Rückblende.

© Königbauer/Archiv Günster
Wenigstens ein eigenes Zimmer: Sven vor zehn Jahren (links) als Jugendlicher vor seinem Couchbett, das praktisch sein einziger Freiraum war.
Sven ist nicht ganz einfach zu verstehen. Aber das kommt eindeutig aus dem Mund des Schwerbehinderten: "Zimmer schön." Der 29-
Damals musste Sven sich noch ein Zimmer mit einem autistischen Jungen teilen - ständiger Anlass für Aggressionen und Probleme bei beiden Jugendlichen. Heute ist Sven erwachsen und kann sein Zimmer gestalten, wie er will, kann einladen, wen er möchte, kann die Tür zumachen, wenn ihm danach ist.
"Das Einbettzimmer war ein Quantensprung", steht für Bert Ober, den zuständigen Bereichsleiter, fest. Viele "seiner" Betreuten haben sich seither positiv weiterentwickeln können, haben bei allen Behinderungen auch vorhandene Stärken ausbauen können und ein Stück Menschenwürde erlangt, nämlich das Recht auf ein Leben in ein paar eigenen Quadratmetern.
Bei Sven stehen eine Trommel, eine E-
Auf die große Hilfsbereitschaft, die beim damaligen Umbauprojekt die OVB-
Was wäre mit Sven, wenn er nicht hier betreut werden könnte? Das weiß niemand, doch dass seine Eltern nicht für ihn sorgen könnten, das ist klar. In Attel kann er trotz seiner schweren Behinderung ein Stück Eigenständigkeit leben, wie sie sein Wochenplan an der Wand symbolisiert. Da er nicht lesen kann, weisen dem 29-
Auf den beiden Konten für die OVB-